Samstag, 31. Januar 2015

Rohbaufest

Eigentlich sollte ein "Rohbaufest" früher in der Bauphase stattfinden, nämlich dann, wenn es sich bei dem Haus noch wirklich um einen Rohbau handelt. Ich denke, dieser Status ist jetzt schon etwas überschritten.

Aber zum Zeitpunkt des eigentlichen "Rohbaus", ohne Fenster, Putz usw., wäre es einfach zu kalt gewesen. Da hätte man kein gemütliches Fest durchführen können. So sollten die Fenster eingebaut und das Dach dicht sein. Diese Bedingungen waren kurz vor Weihnachten erfüllt- kein wirklich guter Zeitpunkt für unser Rohbaufest. Zudem hatten wir aber auch schon für die Elektro-Installation Urlaub geplant, der in diesen Zeitraum viel. Daher fand das Fest in nun einem "fortgeschrittenen" Rohbau Ende Januar statt.

Das Rohbaufest wird von der Firma Kern-Haus für ihre Kunden organisiert. Zu diesem Termin werden auch andere Kern-Haus Kunden und Interessierte eingeladen, die sich dann über die Häuser und deren Bauweise direkt vor Ort informieren können. Außerdem haben sie natürlich die Möglichkeit, mit den Bauherren über deren Erfahrungen zu sprechen - tja Kern-Haus, wenn das mal für euch gut geht ;-))

Es herrschte reges Interesse und sowohl der Projektleiter Marc Wisser und als auch unser Bauleiter Ulrich Steinen blieben den Kunden, bzw. potentiellen Kunden keine Antwort schuldig und haben die Marke "Kern-Haus" gut vertreten.
Von der Qualität konnte man sich vor Ort überzeugen. Wozu natürlich meine Elektrik maßgeblich beigetragen hat! ;-))

Im Anschluss an den offiziellen Teil fand dann abends meine Geburtstagsfeier statt, die ich vom November letzten Jahres auf diesen Termin verschoben hatte.
Wie der offizielle Teil der Rohbaufestes war auch die anschließende private Feier ein voller Erfolg. Es war unsere erste Fete im neuen Haus, mit über hundert Gästen aus Familie, Verwandtschaft, Freunden und der neuen Nachbarschaft. Es ging bis tief in die Nacht und so manches Fässchen Kölch verlor seinen Inhalt.

So mancher Gast war verwundert, wie angenehm warm es im "Rohbau" war, hatte man doch mit ungemütlicher Kälte gerechnet und die warmen Jacken mitgebracht.
Die zwei 3 KW Heizöfen und die vielen Leute reichten vollkommen aus, um die Gäste und die Stimmung einzuheizen. Die gute Isolierung macht sich schon bemerkbar!

Als die letzten Gäste gegangen waren kam noch ein großer Augenblick:
Unsere erste Nacht im neuen Haus!!

Auf einer großen Decke, Isomatten und Schlafsäcken verbrachten wir eine romantische Nacht im Schlafzimmer zwischen Bierbankgarnituren, halbleeren Ramazotti- und Obstler-Flaschen und in greifbarer Nähe eines angezapften Fässchen Kölsch.
Und es war toll!
Hoffentlich ist es bald soweit, dass wir endgültig hier bleiben können. Allerdings muss dann ein anderes Interieur her ;-))
















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